Jeepfahrt am Strand und durch Mangroven
Heute heißt es früh aufstehen, denn wir müssen bei Ebbe starten. Auf der Ladefläche eines Toyota, aber auch auf dem Dach sitzend, fahren wir über kilometerlange, unberührte Sandstrände, durch und über Flüsse bis nach Camocin. Die beiden Fähren, die wir auf der Fahrt benutzen, erinnern an längst vergangene Zeiten. Um einen Vogel, der ins Wasser gefallen ist, zu retten, kehrt die Fähre sogar um. Der Vogel wird im Handschuhfach des Toyota verstaut, um ihn dann an Land wieder aussetzen zu können. In Camocin steigen wir in einen Van um, der uns nach Parnaiba bringt. Dort machen wir einen Ausflug ans Meer genießen das schöne Wetter, die hohen Wellen und Agua de Coco. Besonders gut schmeckt ein Spieß mit gegrilltem Schafskäse. Und wie könnte es anders sein: Wieder schauen wir uns einen Sonnenuntergang an. Das Abendessen im Hotelrestaurant ist ausgezeichnet. Später am Abend macht ein Teil unserer Gruppe noch einen Ausflug in die Altstadt um einen Caipi zu trinken. Beim Zweiten muss der Wirt aber leider passen. Er hat keinen Cachaca und keinen Vodka mehr und so wird aus dem Saufgelage nichts. Ich bleibe während dessen im Hotel und muss Rita vor einer riesigen Spinne retten, die, als ich ins Zimmer komme, aber unauffindbar ist. Helga und ich kriechen am Boden herum und durchsuchen jeden Winkel des Zimmers, aber nirgendwo ist eine Spinne zu finden. Nicht nur Frösche können erschrecken.
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