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    Rio Solimoes, Piranhas und Krokodile

    Heute um neun geht es los. Zuerst decken wir uns alle mit Hängematten, Moskitonetzen und Seilen ein, dann gehen wir zum Boot. Doch bevor wir ablegen können, müssen wir noch für genügend Bier in unseren Kühlboxen sorgen. Als alles an Bord ist, nehmen wir Kurs Richtung Zusammenlauf von Rio Negro und Solimoes. Die beiden Flüsse vermischen sich nicht und fließen in ihren unterschiedlichen Farben nebeneinander her. Danach fahren wir weiter zu unserer ersten Unterkunft. Wir bauen unser Nachtlager auf. Das dauert etwas länger, denn wir Anfänger haben noch unsere Probleme beim Aufhängen der Moskitonetze. Nach dem Mittagesen geht es dann relativ schnell und wir können Piranhas fischen gehen. Leider beißen die Piranhas schlecht und die, die wir rausziehen, sind sehr klein. Irgendwann geben wir auf und genießen noch den Sonnenuntergang bevor wir Abendessen.  Danach gehen wir auf Krokodiljagd. Augusto, unser Führer, holt zwei kleinere Exemplare für uns heraus. Alle nehmen es in die Hand, bei Helga mussten wir all unsere Überredungskünste aufwenden, doch schlussendlich hatte sie auch ein Krokodil in der Hand. Die erste Nacht im „Regenwald“ ist sehr spannend. Je später der Abend, desto lauter wird es. Hier scheint es nur nachtaktive Tiere zu geben. Trotzdem schlafe ich sehr gut.
    Der Zusammenfluss von Rio Solimoes und Rio Negro [singlepic id="50" w="160" h="120" mode="" float="" ] Mein 1. Fang [singlepic id="52" w="160" h="120" mode="" float="" ]

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