Rio, a cidade marviliosa, intensiv
Nach dem Frühstück geht es in unserem gemieteten Van zuerst zu einem Kurzbesuch zum Maracana-Stadion. Anschließend bestaunen wir noch das Sambadrom, das mit Sambatänzerinnen natürlich viel interessanter gewesen wäre. Dann fahren wir Richtung Corcovado. Unser erster Halt ist eine Aussichtsplattform, wo wir schon mal eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und auf die Christus-Statue haben. Dann fahren wir soweit, wie unser kleiner Van fahren durfte. Nun teilt sich unsere Gruppe: Die einen zahlten 13 Real um zu Fuß zum Corcovado zu gehen, die anderen zahlen gleich viel werden aber hinaufgefahren. Oben angekommen haben wir einen traumhaften Ausblick über Rio. Das Wetter ist einfach perfekt und wir genießen die Zeit weit über den Dächern von Rio. Nach dem Corcovado fahren wir durch den Mate Atlantica, eine Art Urwald, zum Botanischen Garten und lassen uns dann an der Copacabana absetzen. Doch das Wetter spielte nicht mehr ganz mit und wir flüchten vor dem Regen in die U-Bahn und fahren zurück zum Hotel. Reini war ein perfekter Führer durch Rio. Man hat das Gefühl, dass er sich hier zu Hause fühlt. Am Abend gehen wir gemeinsam essen und feiern bei Caipis und Kuchen in Andis 40er hinein. Der letzte gemeinsame Abend in Brasilien wird für einen Rückblick auf die vergangenen drei Wochen benutzt. Es hat allen ausgezeichnet gefallen. Reini war ein perfekter Führer und Organisator. Er versteht die brasilianische Mentalität, hat den nötigen Charme und die nötigen Sprachkenntnisse um alle auftretenden Probleme zu lösen. Die Stimmung ist sehr ausgelassen und der Kellner schafft es kaum, die Caipis so schnell zu bringen, wie wir sie trinken. Auf dem Weg zurück stellt Reini fest, dass unser Alkoholpegel zu rasch sinkt und wir dringend nachtanken müssen. So machen wir noch einen kurzen Stopp in einer Bar um einen Schnaps zu trinken. An der Straßenecke vor unserem Hotel gibt es noch ein paar Plastikhocker und Bier bei sentimentaler brasilianischer Gitarrenmusik. Hier lassen wir unseren Abend ausklingen. Wann und wie jeder nach Hause gekommen ist, ist Gott sei Dank unbekannt. Es soll aber solche gegeben haben, die sich für die 100 Meter bis zum Hotel ein Taxi gegönnt haben.
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Tags: Botanischergarten Rio, Copacabana, Corcovado, Mate Atlantica, Rio de Janeiro, Sambadrom