Bootfahrt, Piranhas essen und wieder einmal Hängematten aufhängen
Heute nach dem Frühstück brechen wir Richtung Rio Negro auf. Wir fahren durch einen halb zugewachsenen Kanal. Augusto versucht mit viel Schwung durchzukommen, doch wir hatten trotzdem Mühe auf die andere Seite zu kommen. Nach dieser Aktion müssen beide Motoren gewartet werden, da die Kühlung verstopft ist. Für uns bedeutet das eine halbe Stunde Zwangspause. Dann fahren wir weiter nach Cacau um unsere Vorräte aufzufüllen. Von hier geht es weiter zum Restaurante Agua fria, wo für uns zu Mittag gekocht wird. Es gibt unsere Piranhas. Hier werden auch einige Bicho de Pe operiert. Stefan war nicht der Einzige der sich sowas eingefangen hat. Günter hat zwei und Helga auch noch einen. Wir alle untersuchen unsere Füße ganz genau, ob sich nicht auch etwas Verdächtiges findet. Doch es bleibt bei diesen vier. Nach dem Mittagessen und einer Abkühlung im Cola-Wasser des Rio Negro fahren wir weiter zu unserem Nachtlager. Diesmal geht das Aufbauen unseres Nachtlagers schon schneller. Wir entdecken im Wald auch noch ein Klo, so müssen wir kein Neues graben. Dann gehen wir Abendessen. Dazu müssen wir mit dem Boot ca 5 Minuten in den nächsten Ort fahren. Nach dem Essen genießen wir die Caipis von Augusto. Zurück am Strand gibt es dann die noch eine Runde und dann habe ich die richtige Bettschwere. Ich bin froh eine Jacke und einen Hüttenschlafsack zu haben, denn diese Nacht ist kühler als die Nächte zuvor.
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Tags: Bicho de Pe, Colawasser, Piranhasuppe, Rio Negro